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El Fasher: Darfur 60.000 Getötete In Drei Wochen

Aktualisiert: 26. März

60.000 Getötete In 3 Wochen (untere Schätzung) | 5.000 Getötete In 3 Tagen | 2.000 Getötete In Den Ersten 48 h | 460 Getötete In Einem Krankenhaus | 130.000 Kinder Sind Eingeschlossen | 150.000 Werden Vermisst

AI‑generated image depicting armed RSF fighters in an urban setting, referencing the conflict around El Fasher in North Darfur.
KI Image

(Übersetzung aus dem Englischen)


El Fasher, Nord Darfur

El Fasher war eine der letzten Städte in Darfur, die nicht unter Kontrolle der RSF standen.

Die Stadt überstand eine 18‑monatige Belagerung, geprägt von Hunger, blockierter humanitärer Hilfe, dem Beschuss von Helfern – und wiederholten Drohnenangriffen, die Zivilisten sowie Unterkünfte für Vertriebene trafen.


Berichte aus El-Fasher deuten darauf hin, dass zwischen Sonntag, dem 26. Oktober, und Dienstag, dem 28. Oktober, mindestens 5.000 Zivilisten von den Rapid Support Forces (RSF) getötet wurden. Allein in den ersten 48 Stunden wurden mindestens 2.000 Menschen getötet.


Lokalquellen zufolge wurden im Saudi-Krankenhaus 460 Menschen getötet.

Weitere Meldungen berichten von Massenerschießungen an einer Universität und in einem Schlafsaal, mit Hunderten von Opfern an diesen Orten.


Schätzungsweise 130.000 Kinder sollen sich weiterhin in der Stadt aufhalten, von denen viele durch Exekutionen ein oder beide Elternteile verloren haben. UNICEF warnt, dass diese Kinder extrem gefährdet sind.


Während des Rückzugs der sudanesischen Streitkräfte (SAF) wurden keine Evakuierungsmaßnahmen umgesetzt.


Satellitenaufnahmen der Yale University und von Human Rights Watch bestätigen das Vorhandensein von Massengräbern und Leichen in ganz El Fasher. Die Tötungen waren systematisch und ethnisch motiviert – und richteten sich vor allem gegen nicht‑arabische Bevölkerungsgruppen.


Seit dem 26. Oktober sind mehr als 70.000 Menschen aus El Fasher geflohen – die meisten von ihnen zu Fuß, über mehr als 65 Kilometer durch trockenes Wüstengebiet bis nach Tawila. Der Weg ist lebensgefährlich, ohne Schutz, Nahrung oder medizinische Versorgung.


RSF-Kämpfer filmten ihre eigenen Verbrechen

Warnung: Enthält Schilderungen von Gewalt

RSF-Kämpfer dokumentierten ihre eigenen Gräueltaten in El Fasher und verbreiteten Videos von Massenexekutionen, entwürdigender Gewalt und Schüssen auf fliehende Zivilisten.

In einem verifizierten Clip zeigt ein Kämpfer ein Peace-Zeichen, bevor er auf einen unbewaffneten Mann schießt, der am Boden kriecht. Andere Aufnahmen zeigen RSF-Mitglieder, die lachen, während sie mit Maschinengewehren auf Zivilisten feuern, neben Leichen posieren oder auf Motorrädern und Kamelen durch die Stadt fahren. Diese Aufnahmen sind keine Einzelfälle – sie spiegeln ein Muster gezielter Gewalt und völliger Straflosigkeit wider.


Aktuelle Schätzungen

Der niederländische Journalist, Konfliktanalyst, Kartograf und Aktivist Thomas van Linge sprach auf der Plattform X von einer "niedrigen" Schätzung von 60.000 getöteten Menschen in El Fasher innerhalb eines Zeitraums von nur drei Wochen.


„Diese derzeit niedrige Schätzung würde El Fasher mit großem Abstand zum größten einzelnen Massentötungsereignis des 21. Jahrhunderts machen – tatsächlich zum größten seit 32 Jahren (seit Rwanda).“

Thomas van Linge, @ThomasVLinge | X

(übersetzt aus dem Englischen)


Quellen:

@_jugendinfo (German news page) | @bsonblast (activist) | Thomas van Linge | The Guardian |

Yale Humanitarian Research Lab (HRL)

 
 
 

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